AquarellmalereiTips und Tricks aus der Sicht eines Anfängers |
Udo Herkenroth |
![]() Meine 'Galerie' |
| Ich empfehle jedem Anfänger, einen Grundkurs - z.B. bei einer Volkshochschule - zu belegen, denn die Aquarellmalerei ist nicht etwa nur das Malen mit Wasserfarben, wie man es bereits aus Kindergarten und Schule kennt, sondern eine der schwierigsten Maltechniken überhaupt. |
Hilfreiche Literatur erhält man in jeder gut sortierten Buchhandlung. Ich selbst besitze u.a. die Bücher
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| Bevor es losgeht ...
Anmerkung: Die auf dieser Seite veröffentlichten Bilder stammen alle von mir. Meine Bitte: Bei der Bewertung der Qualität sollte nicht vergessen werden, daß ich wirklich noch Anfänger bin und meinen ersten Aquarellmalkasten und Aquarellpinsel erst im September 1997 erhalten habe. |
Das erste, was man sich anschaffen wird, wenn man den Entschluß gefasst hat, sich der Welt der Aquarellmalerei nähern zu wollen, ist sicher ein Aquarellmalkasten, Aquarellpinsel und Aquarellpapier. Auf dieses Thema will ich hier nicht allzusehr eingehen - hier sollte man die Beratung eines kompetenten Fachgeschäftes suchen. Nur zwei Tips vorweg: Sparen Sie nicht am falschen Ende und Weniger ist oft mehr. Diese beiden auf den ersten Blick widersprüchlichen Aussagen sind so zu verstehen: Ein guter Aquarellmalkasten, hochwertige Aquarellpinsel und Aquarellpapier sind sicher nicht preiswert - deshalb nicht am falschen Ende sparen. Wenn Sie jedoch einige Zeit gemalt haben, werden Sie feststellen, daß Sie gar nicht so viele Farben benötigen, wie sie in großen Kästen angeboten werden. Manche Farben benötigen Sie nie, andere Farben kann man sich selbst aus den Grundtönen mischen. Deshalb ist weniger oft mehr - eine Farbpalette von 10, 12 Farben reicht vollkommen aus. Ebenso benötige ich vorerst höchstens 3 Rundpinsel der Größen 8 bis 14. Außerdem braucht man hochwertiges Papier (mindestens 200 g/m2), das am besten rundum verleimt ist, damit sich das einzelne Blatt beim Malen nicht wellt. Welche Oberflächenstruktur Ihnen am ehesten zusagt, hängt sehr mit der bevorzugten Matechnik zusammen. Auf feinkörnigem Papier läßt sich detaillierter arbeiten, grobkörnige Strukturen kommen dem von mir bevorzugten spontanen und großzügigen Malstil entgegen. Was benötigt man sonst noch außer Farbe, Pinsel und Papier ? Einen (besser zwei) Wasserbehälter, einen weichen Bleistift, ein weiches Radiergummi, einen Schwamm, Papiertaschentücher, ein Messer und eine Palette (die jedoch meistens Bestandteil eines guten Aquarellmalkastens ist). Und dann kann es losgehen ! Doch halt ...was soll ich denn malen ? Es ist eine weitverbreitete Angst, die ich bei vielen Anfängern (und auch bei mir) beobachten konnte, ein weißes Blatt zuerst mit Bleistiftstrichen und anschließend mit Farbe zu füllen. Doch keine Scheu ! Malen Sie einfach drauflos. Keiner erwartet ein fertiges Meisterwerk von einem Lehrling und ohne Übung kommt man nie ans Ziel. Suchen Sie sich Motive, wo welche zu finden sind. Aquarelle von Postkarten und aus Kalendern, Fotografien aus Büchern oder - das Schwierigste besonders für Anfänger - Motive aus der Natur: Blumen, Gebäude, Bäume, Landschaften. Wenn die erste Angst überwunden ist, sind keine Grenzen gesetzt. Und jetzt kann es wirklich losgehen ! |
| Tip 1 | ![]() |
Von hell nach dunkel Ich weiß nicht, wie "alte Hasen" es machen, aber ich für meinen Teil fange mit den hellen Farben - möglichst großflächig - an, um anschließend die Schattierungen und Akzente mit dunkleren Farben zu setzen. |
| Tip 2 | ![]() |
Keine Angst vor weiß Der Napf mit der weißen Farbe in meinem Aquarellkasten ist unberührt und die Deckweißtube nicht geöffnet. Man benötigt keine weiße Farbe, denn das Papier ist ja weiß. Ob die Lichtreflexe auf den Hagebutten des nebenstehenden Beispiels oder die weiße Brust unseres Bobtailmädchens Curly (siehe Galerie) ... mit großzügigem "Stehenlassen" weißer Papierflächen erzielt man hier die besten Ergebnisse. |
| Tip 3 | ![]() |
Keine Angst vor Wasser Experimentieren Sie mit Wasser ! Feuchten Sie das Papier vor dem Malen an und beobachten Sie, wie die Farben verlaufen. Nach dem Trocknen kann man mit wenigen Pinselstrichen die Feinheiten ausarbeiten |
| Tip 4 | ![]() |
Keine Angst vor Farbe Fürchten Sie sich nicht vor der Farbe, spielen Sie mit ihr. Eine weiße Wand ist nicht einfach nur weiß. Sie kann rote, blaue, grüne, gelbe, ockerfarbene Schattierungen haben, hervorgerufen durch Sonne, Licht oder einfach durch Ihre Phantasie. |
| Meine 'Galerie' Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern |
Äpfel und Banane
Curly
Apfel und Pfeife
Blaue Tür
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Paprika und Zwiebeln
Rote Blumen
Kim und Curly
Bock tot
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Sonnenblume
Pfeife (mit Bobtail)
Oran
Sennenhund
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Aquarell-Links |
Viele Künstler nutzen bereits das Internet, um ihre Werke zu präsentieren: Aquarelle von Udo Berger , Deutschland. Aquarellmalerei - Tips für Einsteiger von Josef List , Österreich. Ölgemälde und Aquarelle von Wolfgang Baxrainer, Österreich. Arylmalerei und Aquarelle von Dieter Schneider, Deutschland. Aquarelle von Edith Turnherr, Schweiz Aquarelle von Bernhard Vogel, Österreich Aquarelle von Dieter Freyer, Österreich |
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