| König Konrad IV. (1227-1254) war der Sohn Kaiser Friedrichs II. aus der Ehe mit Isabella von Jerusalem. Seine Mutter starb zehn Tage nach seiner Geburt.
Als sein Halbbruder Heinrich sich gegen den Vater auflehnte, abgesetzt und in Haft gehalten wurde, ließ Friedrich II. den kleinen Konrad 1137 zum deutschen König wählen. Deutsche Fürsten erzogen ihn. 1246 heiratete er Elisabeth von Bayern, 1252 wurde Konradin, das einzige Kind, geboren. Als der Vater 1245 auf einem Konzil zu Lyon abgesetzt wurde, kam es in Deutschland zu einer Aufstellung von Gegenkönigen, gegen die Konrad sich kaum behaupten konnte. Nach dem Tode des Vaters stand er fast machtlos da. Der letzte Besitz wurde verpfändet, um in einem Italienzug das staufische Erbe zu retten; mit seinem Halbbruder Manfred eroberte er Neapel. Doch dann starb Konrad, im Alter von 26 Jahren, in Lavello an Malaria.Er wurde im Dom von Messina begraben. Noch am gleichen Tag zerstörte ein Feuer den Dom und vernichtete auch den Sarg mit der Leiche des Königs. Sein Schwager Ludwig von Bayern wurde Vormund des erst zweijährigen Kindes. | ||
| Konrad IV. |
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